Zu Gast am Sächsilüüte
Als der Kanton Zug als Gastkanton zum Zürcher Sächsilüüte geladen ist, reist die Schneiderzunft mit einer reiselustigen Delegation an. Man besucht die befreundeten Schwesternzünfte in der Limmatstadt und pflegt die zünftige Freundschaft - und staunt, wie lange der Böög brennen muss.
600 Jahre Zunft & das Chrööpfelimee
Alter Fasnachtssonntag nach Aschermittwoch
Anlässlich ihres 600-jährigen Bestehens übernahm die Schneiderzunft 2008 die Trägerschaft des uralten Zuger Brauchs «Chrööpfelimee». Seither ziehen alljährlich am Sonntag nach Aschermittwoch (alter Fasnachtssonntag) Sängergruppen durch die Zuger Altstadtgassen, um frisch verliebten Paaren unter ihren Fenstern ein Ständchen darzubringen und Krapfen (Chrööpfeli) sowie Wein zu empfangen.
Diese Tradition zählt zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe der «Lebendigen Traditionen der Schweiz». Zur Pflege schuf die Zunft das Ehrenamt des Chrööpfelimee-Meisters.
Aufruf an frisch verliebte & verlobte Paare: Paare, die sich über ein traditionelles Chrööpfelimee-Ständchen freuen, sind herzlich eingeladen, sich beim Chrööpfelimee-Meister zu melden:
chroopfelimeeschneiderzunft.ch
Doppelte Artillerie
Weil die Zunftkanone am Vorbot von 1956 für polizeiliche Aufregung sorgte, wählt man ab 1964 am Hauptbot gleich zwei Feuerwerker («wobei der eine für den gehörigen Chlapf und der andere für eine gebührende Deckung sorgen soll»).
550 Jahre Schneiderzunft
Im Oktober 1958 feiert die Meisterschaft ihr 550-jähriges Bestehen mit einem Festakt im gotischen Saal des Zuger Rathauses. Bundesrat Philipp Etter hält die Festansprache, ein neues Zunftbanner wird geweiht und Alt Stadtschreiber Eberhard Kalt übergibt das kunstvoll geschnitzte Zepter in Form eines Weibelstabs an Zunftweibel Karl Landis.
Die Obmannkette
1956 stattete die Meisterschaft den Obmann erstmals mit einer schweren, kunstvoll geschmiedeten Halskette aus. Sie verkörpert seither bei allen feierlichen Zunftanlässen und Prozessionen die Würde und Bürde des Obmannsamtes.
Die «Kirschlade» & der Chriesiwassermeister
Der 1928 an einem Chlausabend begründete und einst im Tresor der Kantonalbank gehütete Zunftkirsch wird 1951 neu organisiert: Zur Bewachung und Pflege des edlen «Bockschweisses» schafft die Meisterschaft das Ehrenamt des Chriesiwassermeisters. Seither stiftet jeder Neumeister eine Flasche edlen Kirsch, und am Hauptbot wird feierlich die älteste Spende verkostet.
Die Zunftkanone
Friedenszeiten verlangen nach lautem Jubel: Kurz nach Kriegsende darf die Zunft 1946 ihre legendäre Böllerkanone als Geschenk entgegennehmen. Seither wecken die zünftigen Feuerwerker am Bot-Morgen die Meister pünktlich mit Pulverdampf und lautem Knall auf dem Guggi.
Das Projekt «Zunftweinberg»
Zur Erinnerung an alte Zuger Reblagen schlug der Obmann am Vorbot 1945 vor, einen eigenen Zunftweinberg anzupflanzen. Das Projekt musste 1946 fallengelassen werden, weil die Korporation Zug kein geeignetes Rebland mit passender Bodenbeschaffenheit zur Verfügung stellen konnte.
Habemus Consulem!
Zunftmeister Philipp Etter wurde in der Osterwoche 1934 im ersten Wahlgang zum Bundesrat gewählt. Die Schneiderzunft platzte vor Stolz und bereitete ihrem Mitmeister am 28. März im vollen Zunfttenue einen triumphalen Empfang am Bahnhof Zug mit anschliessendem Stadtumzug.
Der bronzene Zunftbock
Am Hauptbot 1930 wurde der prächtige neue Zunftbock aus Bronze feierlich eingeweiht – meisterhaft geschaffen vom Bildhauer Andreas Kögler (nach Beschluss der Meisterschaft von 1928). Seither thront das stolze Wappentier bei allen Boten und Festen auf dem Tisch des Obmanns, der den Gästen daraus den traditionellen Willkommenstrunk anbietet.
Fasnacht in der Herberge zur Post
Bis zum Umzug in den «Ochsen» 1941 war das Hotel zur Post am Zuger Postplatz die vertraute Zunftherberge der Schneider. Bei ausgelassenen Fasnachtsabenden feierten die Meister gemeinsam mit den Zunftdamen im festlich geschmückten Saal bei Wein, Musik und dem traditionsreichen Schneiderlied, angeführt von Obmann Werner Spillmann und Ratsherr Viktorin Luthiger.
Herbstausflug ins Wängibad
Am 12. Oktober 1925 wanderte die Schneiderzunft am Hauptbotstag zum traditionsreichen Kurhaus Wängibad bei Aeugst. Mitmeister Franz Mäder versammelte die Meisterschaft zum Gruppenbild vor dem Gasthaus: In der zweiten Reihe sitzen neben Obmann Werner Spillmann auch der spätere Bundesrat Philipp Etter und der 70-jährige Zeremonienmeister Albert Utinger.
Die erste Zunft-Autofahrt
Die Schneiderzunft hält Einzug ins Automobilzeitalter: Am Vorbotstag brechen die Meister in privaten Automobilen zur ersten motorisierten Zunftrundfahrt um den Zugersee auf. Nach heiteren Zwischenhalten in Walchwil, Risch, Cham und der Kollermühle endet die Premierenfahrt im Zunftlokal «Post».
Veltlin-Fahrt & Reisefieber
Nach zweijährigem Sparen in die Reisekasse brachen am 14. August 1921 16 Zünfter zur grossen Fahrt ins Bündnerland, Veltlin und nach Lugano auf – ausgestattet mit einheitlichem Reisehut von Meister August Weber. Vor dem Triebwagen der Berninabahn bannte Zunftfotograf Franz Mäder die heitere Schar vor der Passfahrt nach Tirano auf Glasplatte.
Einkehr in der Krone zu Thalwil
Um die Jahrhundertwende führten die herbstlichen Zunftfahrten mit Vorliebe an das gastliche Ufer des Zürichsees. 1902 machte die Zuger Schneidergesellschaft im Gasthof «Krone» in Thalwil Station: Obmann Anton Wickart und Zeremonienmeister Albert Utinger versammelten die Zunftbrüder mitsamt Nachwuchs und Wirtsleuten zum heiteren Erinnerungsbild im Hofgarten.
Die Schneiderparade in Wädenswil
Am Hauptbotstag, dem 15. Oktober 1900, reiste die Meisterschaft per Schiff und Fuhrwerk nach Wädenswil. Standesgemäss mit Frack, Zylindern und flatterndem Banner formierten sich die Zünfter vor dem Gasthaus zur Parade – festgehalten auf Glasplatte von Meisterfotograf Joseph Maria Weber-Strebel. Vom Balkon grüsste Oberrichter Viktorin Luthiger-Holzgang.
Auf der Walz nach Neuheim
Nach dem turbulenten Eniker Vorfall von 1893 kündigten die Schneider ihre Ausflüge vorsorglich in der Lokalpresse an – mit der Bitte an die Behörden, alle Marksteine rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Verkleidet als wandernde Gesellen «auf der Walz» zog die Meisterschaft am 30. September 1895 nach Neuheim und erprobte unter grossem Hallo ihren neu erfundenen «Strassen-Ausmessungsapparat».
Die Schlacht bei Enikon
Auf dem Heimweg von St. Wolfgang werfen übermütige Schneider Wehrsteine und zertrümmern eine Milchbank. Bei Enikon stellen sich drei aufgebrachte Landwirte den Zünftern in den Weg; es fliegen Fäuste und Ohrfeigen, ehe Zunftbrüder schlichten können. Das Gefecht löst hitzige Leserbriefe in den «Zuger Nachrichten» aus und wird als «Schlacht bei Enikon» zur Legende.
Die vier Venedig-Reisenden
Nach Eröffnung des Gotthardtunnels unternimmt die Zunft im September 1883 ihre «Heerfahrt nach Italien». Nach einer hitzigen Abstimmung in Genua reist ein Teil der Gesellschaft von Mailand heimzu, während vier verwegene Zünfter allein nach Venedig weiterziehen – stilvoll mit Strohhut, Globus und Reisekasse.
Reisefieber
Die Eisenbahn macht's möglich: Die Zunft reist erstmals ins ferne Ausland. Vom 6. bis 8. Juli 1878 nehmen 16 Zunftgenossen an der legendären Reise nach Strassburg im Elsass teil.
Die neue Zunfttafel
Am Vorbot vom 5. Oktober 1834 beschliesst die Meisterschaft eine neue Zunfttafel für die Herbergsstube. Sie wird am Hauptbot feierlich aufgehängt und enthält die Namen aller Mitmeister.
Restauration
Nach den Wirren der Helvetik besinnt man sich auf alte Werte: 1818 gelingt die Einführung eines ständigen Zunftrats zur Entlastung des Botmeisters, die Zunftordnung wird feierlich erneuert.
Das Revolutionsmahl
Angesichts französischer Besatzung und drohender Vermögensenteignung fasst das Zunftbot am 18. September 1798 im Gasthaus «Widder» einen kühnen Beschluss: «haben wihr ein müötig erfunden alle Capitallien bis auf das gestiftete Unter ein ander zuo verzehren». In einem mehrtägigen Gelage speisen und trinken die Meister das bare Zunftvermögen restlos auf.
Das barocke Oswaldsspiel
In der Zunftlade liegt bis heute das Original-Programmheft des barocken Festspiels von 1730 («Laurea Triumphalis»). Die Zunft engagierte sich mit prachtvollen Inszenierungen zur Ehre des Zuger Stadtpatrons St. Oswald im kulturellen Festleben der Stadt.
Wachsgeld & Landmeister
Das 1726 angelegte «Libell» regelt die Freisprechung der Lehrknaben zu Gesellen gegen Entrichtung des traditionellen Wachsgeldes. Zugleich verzeichnet es die «Landmeister» aus den Vogteien, die sich gegen ein Einstandsgeld von über 4 Gulden in die städtische Zunft einkaufen mussten.
Gegen den Kleiderluxus
Am 3. April 1720 erlässt der Zuger Rat ein scharfes Mandat gegen den Kleiderluxus: Verboten werden Gold- und Silberposamenten, übermässige Spitzen und kostbare Manschetten. Die Verordnung greift tief in das Handwerk der Zuger Schneider ein, die künftig auf schlichte, züchtige Schnitte verpflichtet werden.
Die Zunftfahne von 1714
Auf Antrag von Stadttrompeter Franz Remigi Keiser am Bruderschaftsmahl 1714 liess die Zunft ein neues, kunstvolles Seidenpanner anfertigen. Die Zunftfahne von 1714 ist eine der ältesten und seltensten erhaltenen Zunftfahnen der Eidgenossenschaft und wird heute als historisches Kleinod im Museum in der Burg aufbewahrt.
Die Zunftlade
Meister Johann Peter Düggelin schenkte der Zunft 1712 eine neue Zunftlade aus massivem Nussbaumholz mit kunstvollem Schloss zur Verwahrung der Satzungen, Urkunden und des Barvermögens. Bis heute wird die Zunftlade an jedem Hauptbot feierlich geöffnet.
Die Zunfterneuerung
Am 22. Oktober 1710 beschliesst die Meisterschaft unter Zunftschreiber Franz Joseph Fridolin Fridlin eine grundlegende Reform mit acht neuen Satzungen. Sie verlangt ehrbares Erscheinen im schwarzen Mantel mit Degen, strenge Botdisziplin und droht säumigen Meistern mit dem schandhaften Umdrehen ihrer Wappentafel an der Herbergswand.
Der «krumme Fridlin» & das Notierbuch
Mit der Aufnahme des schreibgewandten Schulmeisters Franz Joseph Fridolin Fridlin beginnt 1708 eine neue Ära: Er stiftet ein prachtvolles, ledergebundenes Notierbuch mit Stadtsiegel und kopiert darin die alten Pergamente der Zunftlade – darunter den Original-Zunftbrief von 1408, der sonst für immer verloren gewesen wäre.
Die grosse Teuerung
Schwere Unwetter und Missernten treiben 1692/93 die Getreidepreise auf das Fünffache. Im Zunftarchiv bezeugt das Tagebuch des Uhrmachers Peter Landtwing die Not der Zuger Bevölkerung und überliefert ein Gedicht auf den ersehnten Zusammenbruch der Wucherpreise am 20. Juli 1693.
Schirmbrief & Marktrecht
Mit Ratserkenntnis vom 15. September 1657 schützt die Zuger Obrigkeit das Schneider- und Tuchgewerbe vor unlauterer Konkurrenz: Die Meisterschaft erhält das Recht, fremde Hausierer und nicht zünftige Störschneider in Stadt und Vogteien anzuhalten, mit Bussen zu belegen und illegale Waren oder Werkzeuge zu beschlagnahmen.
Das Starenschiessen
1649 streifen 15 junge Gesellen mit Gewehren durch die Gassen und schiessen Staren von den Dächern. Das Urteil des Rates folgt prompt: Busse wegen Schiessens in der Stadt.
Auf Tuchfühlung in Lyon
Der vermögende Zuger Tuchhändler Michael Müöslin begleitet im August 1636 den 15-jährigen Heinrich Zurlauben auf einem siebentägigen Ritt nach Lyon. Ein erhaltener Brief vom 9. August schildert Quartiersuche, Futterkosten der Pferde und den Einkauf feiner Stoffe wie Taffet, Sarge und Handschuhe im französischen Handelszentrum.
Gewerbeordnung von 1635
Um dem unkontrollierten Wildwuchs und der Vermischung von Handwerk und Handel ein Ende zu setzen, erlässt der Zuger Rat am 4. März 1635 die erste umfassende Gewerbeordnung. Sie teilt den Markt in zwölf streng getrennte «Gewürb» ein (darunter Tuchhandel, Seide, Kurzwaren und Leder). Vor allem Hintersassen und Beisassen, aber auch Bürger, werden bei 10 Kronen Busse verpflichtet, sich strikt an ihr jeweiliges Gewerbe zu halten, um die einheimischen Meister vor unlauterem Wettbewerb zu schützen.
Feierabend
Vor St. Luzien 1556 verbietet der Rat die Nachtarbeit nach Feierabend – aus Brandschutzgründen und zum Schutz der Meisteraugen. Wer nach St. Oswalds Vesper am Samstag oder Vorabend noch näht, zahlt Busse.
Steuersünder
Vor Lichtmess 1536 weigern sich Krämer und Tuchscherer, das Umgeld zu entrichten. Nach Schlichtung durch den Ammann und Rat müssen sie sich der städtischen Ordnung fügen.
Der Rodel für die Ewigkeit
1484 legt Hans Seiler einen neuen Pergamentrodel an, der über zwei Jahrhunderte lang als offizielles Mitgliederverzeichnis der Bruderschaft dient. Die 124 eingetragenen Meister, Gesellen und Bürgerfrauen spiegeln das spätmittelalterliche Zug wider.
Das älteste Originaldokument
Stadtschreiber Hans Seiler fertigt 1466 den ersten Bruderschaftsrodel der Schneider auf Pergament an – bis heute das älteste im Original erhaltene Dokument im Zunftarchiv. Das prägende religiöse Element wird bereits im Titel «Bruderschaftsrodel» greifbar: Die Stiftung der Schneiderkerze und die Abhaltung der Totenmessen und Jahrzeiten für das Seelenheil verstorbener Brüder und Schwestern werden darin bis ins kleinste Detail geregelt.
Die Seekatastrophe
Am Aschermittwoch, 4. März 1435, versinkt die Zuger Untergasse im See: 26 Häuser stürzen in die Tiefe und rund 60 Menschen kommen ums Leben. Unter den Opfern betrauert die Schneiderzunft Mitbrüder wie Hans und Ulrich Schad, Altammann Hans Kolin sowie Els Hünny, die Ehefrau des Schneiders Niklaus Messiner.
Gründung
Am 3. Oktober 1408 gründen Schneider und Tuchscherer mit ihrem Stiftungsbrief die älteste heute noch bestehende Zunft der Stadt Zug (1657 um die Gewerbsleute erweitert). Mit ausdrücklicher Zustimmung der Obrigkeit durften fortan nur noch Mitglieder der Zunft das Handwerk in der Stadt ausüben. Neben der berufsständischen Sicherung besass die Stiftung ein tiefes religiöses Fundament: Die gestiftete Zunftkerze war das sichtbare Zeichen der Verbrüderung – ganz im Geist des Mittelalters, in dem Frömmigkeit und Beruf untrennbar miteinander verbunden waren.
Meister, Altobmann
Peter Spillmann Mitglied seit 1962
Meister
Franz Lusser Mitglied seit 1967Meister
Carl Fridlin Mitglied seit 1968
Meister
Walter Weber Mitglied seit 1972Meister
Martin Ulrich Mitglied seit 1974
Meister, Altobmann
Ernst Moos Mitglied seit 1974Meister
Hansruedi Kühn Mitglied seit 1978
Meister
Hans Abicht Mitglied seit 1978Meister
Ueli Ess Mitglied seit 1979
Meister
Hans Ruedi Keiser Mitglied seit 1981
Meister
Arthur Keiser Mitglied seit 1981Meister, Revisor
Hansueli Bussmann Mitglied seit 1982
Meister, Revisor
Walter Jeck Mitglied seit 1983Meister
Erich Kalt Mitglied seit 1986Meister
Philipp Dossenbach Mitglied seit 1987
Meister
Urs Kohler Mitglied seit 1988
Kerzenmeister
Beat Landtwing Mitglied seit 1990Der Kerzenmeister pflegt den ältesten Zweck der Zunft: den verstorbenen Meistern ein würdiges Begräbnis und eine Jahrzeit zu gewährleisten. Er achtet darauf, dass bei kirchlichen Anlässen und Totengedenkfeiern die Zunftkerze brennt.
Meister
Daniel Acklin Mitglied seit 1990
Meister
Rolf Wiederkehr Mitglied seit 1991
Pannerherr
Philipp Moos Mitglied seit 1991Der Pannerherr (Fähnrich) geht der Zunft in Freud und Leid mit dem Zunftpanner voran.
Meister
Markus Risi Mitglied seit 1992
Meister, Altobmann
Alex Staub Mitglied seit 1992
Meister
Pascal Niquille Mitglied seit 1994
Meister
René Zuber Mitglied seit 1995
Meister
Thomas Grob Mitglied seit 1997
Zeugwart
Daniel Schwerzmann Mitglied seit 1998Der Zeugwart verwahrt und pflegt die Zunftinsignien, das Mobiliar und die Klausutensilien.
Meister
Adrian Risi Mitglied seit 1999
Säckelmeister
Peter Stadler Mitglied seit 2002Der Säckelmeister, andernorts als Kassier bekannt, ist Zinseinzüger und Rechnungsführer der Zunft. Er zieht die Auflage-, Eintritts- und Bussengelder ein und verwaltet das Zunftvermögen. Er führt das goldene Buch über Spenden und Geschenke an die Zunft.
Obmann
Othmar Stöckli Mitglied seit 2002Der Obmann, in anderen Zünften meist Zunftmeister genannt, leitet die Zunft und überwacht die Handhabung der Satzungen. Er bestimmt die Daten aller Anlässe und ist verantwortlich für die Einladungen zu den Boten, den kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten und zu den Bestattungen. Er vertritt die Zunft nach aussen und kann Mitmeistern und Jungmeistern Aufgaben zur gewissenhaften Besorgung übertragen.
Federmeister
Christoph Schweiger Mitglied seit 2003Der Federmeister (Aktuar) führt die Protokolle der Bote und Zunftratssitzungen und besorgt die ihm vom Obmann übertragenen Einladungen und schriftlichen Arbeiten.
Meister, Altobmann
Roland Staerkle Mitglied seit 2006
Meister
Christian Frener Mitglied seit 2006Meister
Harald Kannewischer Mitglied seit 2009
Chrööpfelimee Meister
Martin Kühn Mitglied seit 2011Der Chrööpfelimee-Meister organisiert den traditionellen Brauch in der Stadt Zug. Das Chrööpfelimee findet jeweils am Sonntag nach Aschermittwoch (alter Fasnachtssonntag) statt.
Archivar
Peter Fridlin Mitglied seit 2013Der Archivar sammelt die Zunftdokumente und sorgt für deren guten Erhaltungszustand. Er betreut das Zunftarchiv.
Meister, Geschützwart
Patrik Gilli Mitglied seit 2013Der Geschützwart ist zusammen mit dem Feuerwerker für die Bedienung der Zunftkanone verantwortlich und sorgt für eine kräftige klangliche Untermalung der Zunftanlässe (seit dem 20. Jahrhundert).
Meister
Samuel Bussmann Mitglied seit 2014
Zeremonienmeister
Dominik Schwerzmann Mitglied seit 2014Der Zeremonienmeister empfängt die Gäste und Delegationen. Er leitet die Aufnahmezeremonie und die auf die Schneiderzunft bezogene Jungmeisterprüfung sowie die zünftige Erziehung der Jungmeister.
Meister
Urs Weber Mitglied seit 2015
Meister
Cyrill Weber Mitglied seit 2016
Meister
Adrian Andermatt Mitglied seit 2016
Meister
Thomas Ohnsorg Mitglied seit 2017
Meister, Netzwart
Patrik Theiler Mitglied seit 2018Seit den Nullerjahren verwebt er Tradition mit Technik und sorgt dafür, dass die ehrsame Zunft auch im digitalen Neuland auffindbar bleibt.
Meister
Christoph Neidhart Mitglied seit 2018
Meister, Feuerwerker
Franz Aebli Mitglied seit 2019Der Feuerwerker ist zusammen mit dem Geschützwart für die Bedienung der Zunftkanone verantwortlich und sorgt für eine kräftige klangliche Untermalung der Zunftanlässe (seit dem 20. Jahrhundert).
Jungmeister, Chriesiwasserjungmeister
Michael Risi Mitglied seit 2021Der Chriesiwasserjungmeister verwaltet die (grossen) Kirschwasserbestände der Zunft, führt Buch über die Spenden der einzelnen Meister und ist dafür besorgt, dass die Zunft bei ihren Anlässen mit dem nötigen Bockschweiss versehen ist (seit dem 20. Jahrhundert).
Jungmeister, Zunftfotograf
Philippe Niquille Mitglied seit 2022Der Zunftfotograf hält die vergänglichen Momente der Geselligkeit für die Ewigkeit fest. Er liefert den bildhaften Beweis, dass die Arbeit an den Boten stets hart, die Stimmung aber noch immer prächtig war.
Jungmeister, Zunftweibel
Robert Acklin Mitglied seit 2023
Jungmeister, Zunftweibel
Andreas Wirth Mitglied seit 2024